Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Interessantes und Wissenswertes über Emoticons

Interessantes und Wissenswertes über Emoticons  

“Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht.” Was die meisten noch aus ihren Kindertagen kennen und einst liebevoll mit dem Stift auf Papier gemalt haben, hat längst auch in die digitale Welt Einzug gehalten. Die kleinen Gesichter, die sich aus Satzzeichen zusammensetzen, heißen hier Emoticons und sind die Zeichen, durch die in E-Mails, SMS oder beim Chatten Gefühle ausgedrückt werden.

 

 

Aber wo kommen die kleinen Gesichter eigentlich her und sehen sie überall auf der Welt gleich aus?

Hier Interessantes und Wissenswertes
über Emoticons in der Übersicht:

 

Die Ursprünge von Emoticons

Einige Forscher glauben, dass es schon weit vor der Erfindung des Computers Emoticons gab. So wurde in einem Skript für eine Rede von Abraham Lincoln aus dem Jahre 1862 entdeckt, dass der Kommentar “Applaus und Gelächter” zusätzlich mit dem Zeichen ; ) gekennzeichnet war.

Einige Forscher sehen in diesem Zeichen ein Emoticon, andere Forscher gehen von einem simplen Tippfehler aus. Knapp 20 Jahre später wurden in der US-amerikanischen Satirezeitschrift Puck dann tatsächlich zum ersten Mal Emoticons veröffentlicht.

Die vier Gesichter in der Ausgabe vom 30. März 1881 bestanden aus Zeichen und stellten Freude, Traurigkeit, Gleichgültigkeit und Erstaunen dar. Der große Durchbruch ließ aber noch eine ganze Zeit auf sich warten. 1963 entwarf der Werbegrafiker und Künstler Harvey Ball im Auftrag einer kleinen Versicherungsgesellschaft einen Ansteckbutton, der die Mitarbeiter motivieren sollte. Hierfür zeichnete er einen Kreis, malte diesen gelb aus und setzte zwei schwarze Punkte sowie einen schwarzen Halbkreis in den Kreis. Damit war der fröhlich lächelnde Smiley entstanden.

Da das Versicherungsunternehmen die Ansteckbuttons auch an ihre Kunden verteilt hatte, wurde der Smiley innerhalb kürzester Zeit bekannt und trat einen weltweiten Siegeszug an. Ball selbst hatte für seinen Entwurf gerade einmal 45 US-Dollar erhalten. Trotzdem beschäftigte er sich auch weiterhin mit seinem Motiv und gründete die World Smile Corporation, die mit den Verkaufserlösen von Smiley-Produkten Kinderhilfsorganisationen auf der ganzen Welt unterstützt. Bis zur wahren Geburtsstunde der Emoticons sollte es aber noch einmal knapp 20 Jahre dauern.

Nachdem es im Internetform der Carnegie Mellon University immer wieder zu Missverständnissen gekommen war, schlug der Wissenschaftler und spätere Informatikprofessor Scott E. Fahlman 1982 vor, die Zeichenfolge :-) zur Kennzeichnung von Scherzen zu verwenden. Aussagen, die nicht als Witz gemeint waren, sollten hingegen durch :-( markiert werden.

Seine Vorschläge verbreiteten sich schnell und werden bis heute beherzigt. Mittlerweile wandeln viele Computerprogramme die Abfolge von ASCII-Zeichen automatisch in Smileys um. Deshalb wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft nicht mehr zwischen Emoticons und Smileys unterschieden.  

 

Die Funktion von Emoticons

Das Wort Emoticons setzt sich aus den beiden Begriffen Emotion und Icon (auf Deutsch: Bild, Symbol oder Sinnbild) zusammen. Durch eine bestimmte Reihenfolge von ASCII-Zeichen soll ein Gesicht nachgebildet werden, das die aktuelle Gefühlslage beschreibt.

Dies ist in der Internetkommunikation insofern wichtig, als dass hier keine direkte Kommunikation mit einem sichtbaren Gesprächspartner erfolgt. Anders als in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht kann sich jemand, der eine E-Mail oder SMS liest oder per Chat kommuniziert, nicht an der Gestik, der Mimik und der Art, wie sein Gegenüber etwas gesagt, orientieren. Stattdessen muss er sich auf das verlassen, was er liest.

An dieser Stelle kommen die Emoticons ins Spiel. Sie geben Hinweise darauf, ob eine Aussage beispielsweise als Witz oder ironisch gemeint ist oder ob sie den Schreibenden ärgert, zum Lachen bringt oder traurig macht.

Zu den am häufigsten verwendeten Emoticons gehören dabei folgende: 

EmoticonSymbol fürBedeutung
:-)  lächelndes GesichtFreude
:-D  lachendes Gesichtlaut lachen oder grinsen
:-(  trauriges GesichtEnttäuschung oder Ärger
:'(  weinendes GesichtTrauer
;-)  Zwinkern nicht ganz ernst gemeinte Aussage
:-o    erstauntes GesichtÜberraschung
:-PZunge rausstreckenfrech sein

  

Daneben gibt es einige Zeichenabfolgen, die ebenfalls eine bestimmte Bedeutung haben.

Beispiele hierfür sind 

@}-,-'-,--      als Rose, durch die ein virtueller Blumengruß verschickt wird,
><(((°>       als sog. Roter Hering, der einen unnützen Beitrag kennzeichnet,
*<(:/)()()-    als Symbol für einen Schneemann, 
O:-)            als Sinnbild für einen Engel oder
]:->             als Symbol für einen Teufel. 

Bei diesen Darstellungen handelt es sich aber nicht um Emoticons im eigentlichen Sinne, denn die Symbole haben zwar eine Bedeutung, zeigen aber keine Gesichter. 

 

Emoticons in Asien

In Europa und in den USA sind Emoticons um 90 Grad gedreht. Zudem werden hauptsächlich die Zeichen für den Mund variiert, um so die Gefühle des Gegenübers abzulesen. In Asien ist dies ein wenig anders. Da dort eine zurückhaltende Mimik üblich ist, liegt der Fokus auf den Augen. Außerdem sind die Emoticons, die in Japan übrigens Emoji heißen, nicht zur Seite geneigt.

Vor allem jüngere Internetnutzer finden zunehmend Gefallen an der japanischen Variante der Emoticons, so dass sie auch hierzulande immer häufiger verwendet werden.

Die Emojis sehen beispielsweise so aus: 

(^_^) lachen, bei Frauen auch (^.^)
(^_~) zwinkern
(T_T)weinen
(ó_ò)traurig sein
(@_@)staunen
(-.-)gelangweilt sein

 

  

  

  

  

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: Interessantes und Wissenswertes über Emoticons

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen
5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen Im heutigen Zeitalter sind moderne Medien wie das Internet längst zu...
Die größten Meilensteine in der Geschichte der Browser
Die größten Meilensteine in der Geschichte der Browser Das Internet wäre ohne die Browser unvorstellbar. Hier sind die wicht...
3 gute Gründe für ein VPN
3 gute Gründe für ein VPN Ob es um die eigene Webseite, den heimischen Computer, den Laptop des Partners, das Tablet der Kinde...
Die Rechtslage bei Wireless Lan
Die wichtigsten Infos zur Rechtslage bei Wireless Lan Viele Internetnutzer gehen mittlerweile kabellos ins Internet. Dies ist auch durchaus...
Vor- und Nachteile Wechsel DSL-Anbieter
Vorteile und Nachteile beim Wechsel des DSL- und Festnetz-Anbieters Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die nicht mehr nur einen Zugan...

mehr Artikel

Grundwissen zum Stichwort Virtuelle Welten Grundwissen zum Stichwort "Virtuelle Welten" Virtuelle Welten bringen die meisten mit Computernetzwerken und modernen Computerspielen in 3D in Verbindung. Ganz falsch ist das nicht, denn die Spieleindustrie spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, virtuelle Räume und neue Welten zu erschließen.  Ganzen Artikel...

5 Fragen zur „Buy now, pay later“-Zahlweise bei Online-Käufen 5 Fragen zur „Buy now, pay later“-Zahlweise bei Online-Käufen   Jetzt etwas bestellen und die Ware erst später bezahlen: Solche Käufe werden durch die „Buy now, pay later“-Zahlweise möglich. Dabei ist dieses Modell gar nicht so neu. Vor allem der Kauf auf Rechnung, teilweise mit einer verlängerten Zahlungsfrist, ist bei Online-Bestellungen seit jeher sehr beliebt. Doch während bislang meist der Händler die Zahlung abgewickelt hat, übernehmen nun immer öfter Bezahldienste diese Aufgabe.  Ganzen Artikel...

Wie funktioniert das mPayment? Wie funktioniert das mPayment? Für viele ist das Smartphone inzwischen zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden. Und auch das bargeldlose Bezahlen wird gerne als praktische und bequeme Bezahlmöglichkeit genutzt. Insofern war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Lösung gefunden wird, die beides miteinander verbindet.    Ganzen Artikel...

Internet und Fernsehen: Das ist neu in 2018 Internet und Fernsehen: Das ist neu in 2018 Allzu viel tut sich in Sachen Internet und Fernsehen im Jahr 2018 zwar nicht. Zwei Neuerungen gibt es dann aber doch. So wird es ab dem Frühjahr möglich sein, kostenpflichtige Streaming-Dienste auch im EU-Ausland zu nutzen. Außerdem geht die Umstellung auf DVBT-2 weiter. Was das konkret bedeutet, erklären wir im Folgenden.   Ganzen Artikel...



Infos rund ums Geoca­ching Infos rund ums Geoca­ching Wahrscheinlich jeder hat als Kind davon geträumt, einmal auf abenteuerliche Schatzsuche zu gehen und einen verborgenen, längst verschollen geglaubten Schatz zu finden. Dieser Traum kann nun Wirklichkeit werden - und das nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder. Ein riesengroßer und sehr wertvoller Schatz wird es zwar nicht werden, die Chance, Gold und Edelsteine zu finden, tendiert gegen Null.   Ganzen Artikel...